Religionspädagogischer Tag zum Thema "Inklusion"
am
Donnerstag, 16. Juni 2016, im PFL Oldenburg

 Der Begriff „Inklusion“ ist in aller Munde. Auf der Basis des christlichen Menschenbildes ist die Religionspädagogik mit dem Anliegen eines gerechten, gemeinschaftsförderlichen Umgangs mit Vielfalt bestens vertraut. Bei der Umsetzung in die schulische Praxis fühlen sich Lehrkräfte dagegen häufig allein gelassen. Diese Gründe veranlassten die arp Oldenburg, die ARO Aurich und das RPM Bremen, eine religionspädagogische Tagung zum Thema „Inklusion“ zu organisieren. 

 Die Religionspädagogische Tagung zum Thema „Inklusion in der Religionspädagogik“ findet statt am Donnerstag,
16. Juni 2016, 9 Uhr bis 16.00 Uhr im PFL ,Peterstraße 3, Oldenburg und endet mit einem Gottesdienst in der Garnisonkirche, Peterstraße, Oldenburg.
Die Tagung versteht sich als ein Forum für eine „Religionspädagogik der Vielfalt“. Die Diskussion hierüber befindet sich noch in den Anfängen. Der Religionspädagoge Prof. Dr. Bernd Schröder, Göttingen, wird im Hauptvortrag einordnen, was noch unsortiert ist und Perspektiven für eine inklusive Religionsdidaktik vorstellen. Insbesondere praktische Hinweise soll die Tagung geben. In sechzehn Workshops werden Anregungen gegeben, wie Heterogenität als Chance für gemeinsames Lernen in Schule und Konfirmandenarbeit genutzt werden kann. Weitere Informationen finden Sie hier:

Der "Exodus-Zyklus" von Marc Chagall -

eine Ausstellung im Oldenburger Schloss vom 8. Mai - 19. Juni 2016

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und die Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg präsentieren gemeinsam den "Exodus-Zyklus" von Marc Chagall im Oldenburger Schloss. Der Künstler hat mit seinem "Exodus-Zyklus" die biblische Flucht- und Befreiungsgeschichte der Israeliten ins Bild gesetzt und so für das  20. Jahrhundert neu übersetzt. Die Ausstellung soll dazu anregen, sich mit aktuellen Fragen wie Flucht, Migration und der Suche nach Heimat und einem besseren Leben in einer globalisierten Welt auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen unter  www.landesmuseum-ol.de und www.akademie-oldenburg.de




Lehrerinnen und Lehrer erhielten Beauftragung für den Ev. Religionsunterricht

25 Lehrerinnen und Lehrer haben am vergangenen Freitag (11. März 2016) in einem Gottesdienst in der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg ihre Vokationsurkunde erhalten. Dabei handelt es sich um die kirchliche Lehrerlaubnis, die Voraussetzung ist, um Evangelischen Religionsunterricht an Schulen erteilen zu dürfen.

Der Gottesdienst wurde von Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker geleitet. „Sie befinden sich in einer herausfordernden Aufgabe“, sagte Mucks-Büker zu den Pädagogen. Religionslehrer hätten in ihrer Tätigkeit die Aufgabe, die christlichen Traditionen weiterzuvermitteln, da die Familien für diese Weitergabe häufig aus fielen. Begleitet durch den Segen Gottes und die Fürbitte ihrer Mitchristen könnten die Lehrer ihren Dienst zuversichtlich tun.

 
Dem Vokationsgottesdienst war eine intensive Fortbildung von zweieinhalb Tagen in der Ev. Heimvolkshochschule in Rastede vorausgegangen. Dort befassten sich die Pädagogen mit dem Thema: „Die Bibel ins Leben holen“. Die biblischen Schriften seien für Religionspädagogen immer noch das wichtigste Medium im Religionsunterricht, aber was bei Kindern und Jugendliche häufig mit den meisten Ressentiments behaftet sei, erklärte Pfarrer Henning Eden, der die Vokationstagung leitete.